Berufsunfähigkeit Vergleich der Testsieger

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist, wie der Name es schon sagt, eine Versicherung, welche zum Tragen kommt, wenn der Versicherungsnehmer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Diese Absicherung ist aber nicht zu verwechseln mit der Erwerbsunfähigkeit. Hier zählt allein das Krankheitsbild, wenn man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.Beispiel zur Berufsunfähigkeitsversicherung:

Ein junger Mensch arbeitet als Geselle in einer Bäckerei. Es ist sein Traumjob, nachts aufzustehenund Brot und Brötchen für andere Leute zu backen. Nach einer Routineimpfung hat er plötzlich eineMehlstauballergie und darf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Bäcker arbeiten.

Dies ist einklassischer Fall einer Berufsunfähigkeit. Daher muss die Versicherungsgesellschaft auch ihrerseits denVersicherungsvertrag erfüllen und dem Bäcker Monat für Monat das vertraglich zugesicherte Geld auchbezahlen.Die Zahlungsfrist endet an dem Tag, an dem der bisherige Bäcker eine Umschulung in einem anderenBeruf bestanden hat. Macht der junge Mann allerdings keine Umschulung und bleibt er dann arbeitslos, somuss die Versicherungsgesellschaft den vereinbarten Betrag Monat für Monat weiterzahlen.

Die Versicherungsgesellschaft kann zwar im Rhythmus von 5 Jahren überprüfen lassen, ob die Berufsunfähigkeit noch weiter Bestand hat.

Der Mann kann aber nichtgezwungen werden, einen anderen Beruf zu erlernen. Er kann wohl in einem anderen Beruf angelernt werden und bekommt trotzdem die volle Berufsunfähigkeitsrente jeden Monat ausbezahlt.Hat der junge Mann aber nach Bekanntwerden der Krankheit bei einer Gebäudereinigung angefangen zuarbeiten und arbeitet er dort bereits 10 Jahre, so gilt nach den Versicherungsbestimmungen, dass derVersicherungsnehmer nun einen anderen Beruf hat. Die Versicherungsgesellschaft ist nun nicht mehr verpflichtet, dem jungen Mann die monatlichen Bezüge zu zahlen.

Nach 10 Jahren Arbeit in einem Beruf zuarbeiten bedeutet, dass diese Person nun einen anderen Beruf hat.

Nun braucht dieVersicherungsgesellschaft aber nicht mehr weiterzahlen.

Hat der junge Mann aber nach Bekanntwerden der Krankheit „Mehlstauballergie“ aber eine Umschulunggemacht, so endet mit der bestandenen Prüfung die Zahlungspflicht der Versicherungsgesellschaft. DieVersicherung selber läuft aber weiter und der junge Mann muss ab dem Tage der bestandenen Prüfung seinen Teil des Versicherungsvertrages wieder aufnehmen und die monatlichen Beiträge zahlen.Ähnlich verläuft es, wenn der junge Mann statt einer Umschulung einen komplett neuen Beruf erlernt.

Der junge Mann hat dann zwar nicht mehr die Pflicht, eine Berufsschule zu besuchen, muss diese Zeit aber in dem Betrieb ableisten. Wenn der junge Mann anschließend nach drei Jahren der neuen Ausbildung seinenAbschluss geschafft, endet die Zahlungspflicht für die Versicherungsgesellschaft. Die Zahlungspflichtendet aber nach drei Jahren der Ausbildung auch dann, wenn der Versicherungsnehmer die Prüfung nichtbestanden hat.

In diesem Fall gilt seine Ausbildung als neuer Beruf und die Gesellschaft ist von derZahlungspflicht befreit. Der Versicherungsnehmer hat dann einen anderen Beruf erlernt, da die Ausbildung abgeschlossen ist. Er hat dann lediglich keinen Abschluss in diesem neuen Beruf.